Die Fernstrecke ist der planbare Teil. Was schiefgeht, geht auf den letzten hundert Metern schief — an einem Tor, einem Wendekreis oder einem Kranstandort, den es nicht gibt.
Die Einheit fährt als Ganzes
Transportiert wird auf einem Tieflader, mit einer Basisbreite von 2,55 Metern, die europäische Straßen ohne Sondermaß zulässt. Höhe und Gesamtgewicht hängen von Modell und Ausstattung ab und werden für die Route bestätigt.
Was wir vor der Bestätigung brauchen
Fotos der Zufahrt, Breite der Einfahrt, Wendekreis, Untergrund, Steigung, Oberleitungen und Äste, und die mögliche Kranposition. Enge oder steile Zufahrten sind fast immer lösbar — aber nur, wenn sie früh genug bekannt sind.
Entladung ist ein eigener Vorgang
Kran oder Schwerlaststapler, abhängig von Zufahrt und Zielposition. Das Fundament muss vorbereitet und vermessen sein, bevor der Transport rollt. Ein Haus, das ankommt und nicht abgesetzt werden kann, verursacht Standkosten.
Was auf der Fahrt tatsächlich beansprucht wird
Nicht das Gewicht, sondern die Verwindung. Ein Gebäude auf einem Tieflader erfährt Torsion über Bodenwellen, Beschleunigung beim Bremsen und Schwingungen über Stunden. Deshalb werden Einbauten verzurrt, Schränke gesichert und empfindliche Elemente gesondert transportiert — und deshalb ist die Fotodokumentation vor Verladung Teil des Ablaufs.
Wer wann vor Ort sein muss
Am Entladetag brauchen Sie: eine ansprechbare Person auf dem Grundstück, das fertige und vermessene Fundament, freie Zufahrt und Kranstellfläche sowie eine Entscheidung, wo genau die Einheit steht — auf zehn Zentimeter. Diese vier Punkte klären wir vorab schriftlich, weil der Kran nach Stunden abgerechnet wird.
Warum die letzten hundert Meter über den Termin entscheiden
Die Fernstrecke ist der planbare Teil: Die Einheit fährt als Ganzes auf einem Tieflader, mit 2,55 Metern Basisbreite, die europäische Straßen ohne Sondermaß zulässt, und die reine Fahrzeit liegt im Bereich weniger Tage. Was schiefgeht, geht am Ziel schief — an einer Toreinfahrt, einem fehlenden Wendekreis, einer Oberleitung oder einem Kranstandort, den es nicht gibt. Deshalb brauchen wir vor der Auftragsbestätigung Fotos der Zufahrt mit Maßen: Breite der Einfahrt, Wendekreis, Untergrund, Steigung, Höhenhindernisse und die mögliche Kranposition. Enge oder steile Zufahrten sind fast immer lösbar — aber nur, wenn sie früh genug bekannt sind.
Welche Modelle hier meistens infrage kommen
Bei Fragen aus dem Bereich Transport & Import führen die Projekte in der Praxis am häufigsten zu MD 7 (Einstiegsmodell, ab 42.900 €), MD 1 (Panorama und Loft, ab 44.900 €), MD 4 (Loft, Zimmer und Veranda, ab 50.900 €). Die Basisbreite beträgt bei allen acht Modellen 2,55 Meter; der Unterschied liegt in Länge, Aufteilung und Ausstattungstiefe. Entschieden wird nach Nutzung, Personenzahl und Standort — nicht nach dem Datenblatt.
Zoll und Einfuhr unterscheiden sich zwischen den EU-Zielen und der Schweiz grundlegend
Deutschland: Türkiye und die EU sind über die Zollunion verbunden. Für Industriewaren mit A.TR-Warenverkehrsbescheinigung fallen in der Regel keine Zölle an; Einfuhrumsatzsteuer und Abwicklungskosten bleiben. Die konkrete Behandlung bestätigt Ihre Zollagentur.
Niederlande: Türkiye und die EU sind über die Zollunion verbunden. Mit A.TR-Bescheinigung fallen für Industriewaren in der Regel keine Zölle an; Einfuhrumsatzsteuer und Abwicklung bleiben bestehen.
Dänemark: Türkiye und die EU sind über die Zollunion verbunden. Mit A.TR-Bescheinigung fallen für Industriewaren in der Regel keine Zölle an; die dänische Einfuhrumsatzsteuer bleibt.
Luxemburg: Türkiye und die EU sind über die Zollunion verbunden. Mit A.TR-Bescheinigung fallen für Industriewaren in der Regel keine Zölle an; die luxemburgische Einfuhrumsatzsteuer bleibt.
Schweiz: Die Schweiz ist nicht Teil der EU-Zollunion. Bei der Einfuhr fallen Verzollung, Einfuhrsteuer und Abwicklungskosten an; die Positionen bestätigt Ihre Zollagentur vor der Lieferung.
Die häufigsten Fehler — und wie sie sich vermeiden lassen
Fehler 1: Die Zufahrt aus der Erinnerung beschreiben
Fotos mit Maßband sind der Unterschied zwischen einer Planung und einer Überraschung.
Fehler 2: Das Fundament zu spät bestellen
Es muss fertig und vermessen sein, bevor der Tieflader losfährt — nicht am selben Tag.
Fehler 3: Oberleitungen und Äste vergessen
Höhe ist die am häufigsten übersehene Dimension bei der letzten Zufahrt.
Fehler 4: Den Nachbarn nicht informieren
Ein Tieflader und ein Kran belegen für einige Stunden die Straße. Ein Hinweis vorher verhindert die Diskussion währenddessen — und manchmal die Anzeige danach.
Fehler 5: Die Wetterlage nicht einplanen
Kranarbeiten bei starkem Wind werden abgebrochen, und weicher Untergrund trägt keinen Tieflader. Ein Ausweichtermin gehört in die Planung.
Vor der Bestellung abhaken
- Die Zufahrt aus der Erinnerung beschreiben — geprüft und schriftlich festgehalten?
- Das Fundament zu spät bestellen — geprüft und schriftlich festgehalten?
- Oberleitungen und Äste vergessen — geprüft und schriftlich festgehalten?
- Den Nachbarn nicht informieren — geprüft und schriftlich festgehalten?
- Die Wetterlage nicht einplanen — geprüft und schriftlich festgehalten?
- Zuständige Stelle im Zielland angefragt und Antwort schriftlich erhalten?
- Zufahrt und Entladepunkt mit Fotos und Maßen dokumentiert?
- Budget inklusive Fundament, Anschlüssen, Entladung, Planung, Gebühren und Versicherung gerechnet?
Häufige Fragen
Als Ganzes auf einem Tieflader bis zum vereinbarten Punkt. Die Entladung erfolgt per Kran oder Schwerlaststapler.
Meist lösbar. Senden Sie Fotos und Maße, bevor der Auftrag bestätigt wird.
Ein lokaler Betrieb. Wir liefern die Lastannahmen und Auflagerpunkte.
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Stand 2026-08-14. Alle Angaben sind unverbindliche Projektorientierung und keine Rechts-, Behörden-, Statik-, Energie- oder Steuerberatung. Preise sind Indikationen ab Werk; verbindlich ist ausschließlich ein geprüftes Angebot.
