
Tiny House für Tiny-House-Dorf und Ökodorf
Ein Tiny-House-Dorf ist das Gegenteil eines Campingplatzes: hier wohnen Menschen dauerhaft, im Winter, mit Büchern und Werkzeug und einem Leben, das Stauraum braucht. Die Einheiten müssen vier Jahreszeiten aushalten, an eine gemeinsame Erschließung anschließen und in Etappen kommen, wenn das Dorf wächst.
Für Tiny-House-Dörfer, Ökodörfer und Gemeinschaftsprojekte plant MODUNERA dauerhaft bewohnte Einheiten: Ganzjahresausstattung mit Dämmung, Heizung und frostsicherer Wasserführung, Grundrisse für Bewohner statt Gäste, Anschlüsse auf die gemeinsame Erschließung des Dorfes ausgelegt, Lieferung in Etappen, wenn Flächen und Bewohner dazukommen. Bebauungsplan, Genehmigung und Betreibermodell bleiben Sache des Projekts.
Dauerhaft wohnen heißt vier Jahreszeiten, nicht zwanzig Wochen
Eine Einheit, die im Januar bewohnt wird, braucht etwas anderes als eine, die im Oktober abgeschlossen wird. Dämmung, Heizung, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, frostsichere Wasserführung und Verglasung werden für das Klima am Standort gewählt — ein Dorf im Harz und eines an der Ostsee stellen verschiedene Anforderungen. Welche Komponenten das betrifft und warum, steht auf der Qualitätsseite.
Und Bewohner brauchen Stauraum. Ein Grundriss für Gäste kommt mit einem Koffer aus; ein Grundriss für Bewohner muss Winterkleidung, Werkzeug, Vorräte und das aufnehmen, was ein Leben ansammelt. Das verändert Möbel, Loft und Nebenräume — und spricht bei dauerhaftem Wohnen oft für die längeren Varianten der Modelle.
Gemeinsame Erschließung: was das Dorf hergibt
Ein Dorf erschließt seine Flächen gemeinsam: ein Stromanschluss für alle, eine Wasserleitung, eine Abwasserlösung — kommunal, als Kleinkläranlage oder als Mischform. Was das Dorf hergibt, bestimmt, was in den Einheiten sinnvoll ist: Absicherung je Einheit, Warmwasser, Heizung, ob Photovoltaik und Speicher in die Einheit oder in das Dorf gehören.
Wir legen die Einheiten auf die Erschließung aus, die das Dorf plant, und benennen vorab, was das für Technik und Kosten bedeutet. Die Erschließung selbst — Leitungen, Kläranlage, Zufahrt — ist Planung des Dorfes und seiner Fachplaner.
Bebauungsplan, Genehmigung und Betreibermodell
Ein Tiny-House-Dorf braucht planungsrechtlich eine Fläche, auf der dauerhaftes Wohnen zulässig ist — in der Regel einen Bebauungsplan, der das ausweist, und je Einheit eine Baugenehmigung oder ein Verfahren, das sie ersetzt. Das unterscheidet sich je Bundesland und je Gemeinde und ist Sache des Projekts, seiner Planer und der Behörde.
Dazu kommt das Betreibermodell: Kaufen die Bewohner ihre Einheit und pachten die Fläche? Betreibt ein Verein oder eine Genossenschaft alle Einheiten? Beides ist möglich, beides verändert, wer mit uns spricht und wer die Unterlagen braucht. Wir liefern die technischen Produktunterlagen zum Haus für beide Wege; Rechts- und Genehmigungsberatung ersetzen wir nicht.
Lieferung in Etappen, wenn das Dorf wächst
Dörfer entstehen selten auf einmal. Fünf Einheiten im ersten Jahr, acht im zweiten, wenn neue Bewohner und neue Flächen dazukommen. Die Lieferung wird deshalb in Etappen geplant, mit einer Route, Zufahrt und Aufstellung, die sich wiederholen lassen. Gleiche Grundrisse in einer Etappe vereinfachen Fertigung und Lieferung; Varianten je Bewohner sind möglich, wenn sie vor der Etappe entschieden werden.
Der Weg aus der Fertigung führt über die Straße, je nach Ziel mit einem Ro-Ro- oder Fährabschnitt. Die 2,55 m Grundbreite aller Modelle hält den Transport ohne Überbreite möglich; die letzte Zufahrt zur Fläche prüfen wir mit dem Projekt vor der ersten Etappe.
Vor der Anfrage klären
- Planungsrechtlicher Stand der Fläche: Bebauungsplan, zulässige Nutzung, Verfahren je Einheit
- Betreibermodell: Eigentum der Bewohner, Verein, Genossenschaft
- Gemeinsame Erschließung: Strom, Wasser, Abwasserlösung, Zufahrt
- Klima am Standort und die Anforderungen an Ganzjahresbetrieb
- Etappen: wie viele Einheiten wann, und ob gleiche Grundrisse je Etappe
- Wer für das Projekt spricht und wer die Unterlagen braucht
Vertiefung in den bestehenden Leitfäden:
Schnelle Antworten, klare Grenzen.
Wenn Dämmung, Heizung, Lüftung und frostsichere Wasserführung dafür gewählt werden, ja. Das wird je Standort entschieden, nicht pauschal. Welche Komponenten das betrifft, steht mit ihrer Begründung auf der Qualitätsseite.
In der Regel ja, oder ein Verfahren, das sie ersetzt — das richtet sich nach Landesbauordnung und Bebauungsplan und ist Sache des Projekts und der Behörde. Wir liefern die technischen Unterlagen zum Haus, die dafür gebraucht werden.
Grundriss-, Material- und Möbelanpassungen sind je Einheit möglich, wenn sie vor der Etappe entschieden werden, in der die Einheit gebaut wird. Gleiche Grundrisse je Etappe vereinfachen Fertigung und Lieferung; der Umfang individueller Anpassungen wird im Angebot ausgewiesen.
Beides kann in die Einheit oder in die gemeinsame Infrastruktur des Dorfes gehören — das ist eine Frage der Erschließungsplanung. Die Infrastruktur dafür in der Einheit — Leitungen, Montagepunkte, Platz für einen Speicher — wird im Rohbau vorgesehen, wenn das Projekt sie wünscht.
Ja. Die Einheiten stehen auf vier Stützen ohne Fundament und werden über die Straße transportiert. Ein Versetzen innerhalb des Dorfes oder an einen anderen Standort ist ein Transportvorgang, kein Abbruch.
Weitere Betreiberarten
Campingplatz & Glamping
Mietobjekte, die in die Platzordnung passen und außerhalb der Saison geliefert werden.
Einheiten in SerieFerienpark & Resort
Gleiche Einheiten in Serie, auf Betreiberregeln und Nebenkosten gerechnet.
Zimmer außerhalb des HausesHotel & Naturhotel
Zusätzliche Zimmer im Außenbereich, die zum Haus passen und zur Saison geliefert werden.
Übernachten am WasserMarina & Küste
Übernachtungseinheiten am Wasser, für Salz, Wind und Feuchte ausgelegt.
Kommunale ProjekteGemeinde & Tourismus
Pilotprojekte, Beteiligungsverfahren und Ausschreibungen mit Unterlagen, die die Verwaltung braucht.